Hausärztlicher Bereitschaftsdienst

Liste der diensthabenden Ärzte in Kärnten

Die Liste der diensthabenden Ärzte in Kärnten wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert, und im PDF Format zur Verfügung gestellt.

>> Liste der diensthabenden Ärzte in Kärnten (PDF)


Hausärztlicher Bereitschaftsdienst an den Wochenenden und Feiertagen

 

Geplante Neuregelung ab 1.1.2020:

1. Die Teilnahme an den Diensten erfolgt im Jahr 2020 auf freiwilliger Basis durch ÄrztInnen für Allgemeinmedizin.

2. Verkürzung der Dienstzeit auf zehn Stunden und Wegfall der Dienste vor den Feiertagen. Der von der Ärztekammer organisierte Wochenend- und Feiertagsdienst beginnt am Samstag, Sonntag und am Feiertag jeweils um 8:00 Uhr und endet jeweils um 18:00 Uhr. Am 24.12. und 31.12. wird zusätzlich ein Bereitschaftsdienst pro Bezirk von 18:00 Uhr bis 24:00 Uhr eingerichtet.

3. Die Dienstsprengel bleiben unverändert.

4. Der Bereitschaftsdienst in der Stadt Klagenfurt ist von der Neuregelung nicht betroffen.

5. Die Bereitschaftsdienstzulage beträgt für die 10-Stunden-Einheit € 450,-.

6. Folgende Leistungen (mit eigenen Positionsnummern) können erbracht und abgerechnet werden:

  • Visite pro Patient pauschal € 80,- (Pos. vp) oder Pos. 2cb (Tagvisite im HBD) und Wegegebühren (Pos. 2tb bei Normal- und Vertretungsfällen)
  • Anschlussvisite Pos. 2db
  • Ordination pro Patient pauschal € 30,- (Pos. op)
  • Spezielle Einzelleistungen

Die Verrechnung der Visiten und Ordinationen erfolgt außerhalb der Limitierungen der entsprechenden Positionen des Gesamtvertrages. Die Visitenabrechnungsvariante ist der Kasse schriftlich bekannt zu geben, eine Änderung ist jeweils nur mit Beginn des Kalenderjahres möglich.

7. Die Abrechnung der Leistungen erfolgt durch die KassenärztInnen oder durch Wahl- bzw. WohnsitzärztInnen für Allgemeinmedizin. Wahl- bzw. WohnsitzärztInnen können elektronisch oder „in Papierform“ ihre Leistungen mit den Kassen abrechnen. Die Einteilung zu den Diensten erfolgt wie bisher durch die Diensteinteiler der einzelnen Sprengel.

 

Regelung bis 31.12.2019

Bereitschaftsdienste außerhalb von Klagenfurt-Stadt:

1. Der von der Ärztekammer organisierte Wochenend- und Feiertagsdienst beginnt am Samstag, Sonntag und am Feiertag jeweils um 7.00 Uhr und endet jeweils um 19.00 Uhr. Der Feiertagsdienst beginnt an dem, dem Feiertag vorangehenden Tag um 14.00 Uhr und endet am gleichen Tag um 19.00 Uhr. Bei Doppelfeiertagen beginnt am zweiten Feiertag der Dienst um 7.00 Uhr und endet um 19.00 Uhr.

2. Die Zeit zwischen 19.00 Uhr und 7.00 Uhr wird durch einen Telefonarzt und die Strukturen des Österreichischen Roten Kreuzes abgedeckt. Die Erreichbarkeit und Einbindung des Telefonarztes erfolgt über das Österreichische Rote Kreuz (Notrufnummer 141).

3. Eine Ausnahme bilden der 24.12. und der 31.12. Hier wird zusätlich ein Bereitschaftsdienst von 19.00 Uhr bis 24.00 Uhr eingerichtet.

4. Der Bereitschaftsdienst in der Stadt Klagenfurt ist von der Neuregelung nicht betroffen.

5. Die Dienstsprengel bleiben unverändert.

6. Die Bereitschaftsdienstzulage beträgt für die 12-Stunden-Einheit € 203,30.

 

Klagenfurt-Stadt:

Die Einteilung erfolgt halbjährlich durch Herrn Dr. Dobrovolny. Die Aufnahme zum Dienst erfolgt über einen Antrag, der bei der Ärztekammer einzureichen ist und in weiterer Folge an Herrn Dr. Dobrovolny weitergeleitet wird. Je nach Bedarf werden neue Kollegen aufgenommen. Sind Ärzte im Dienstplan berücksichtigt, dann sind diese für den Dienst verantwortlich. Bei einer Verhinderung, aus welchen Gründen auch immer, hat der zum Dienst eingeteilte Arzt selbst für einen Vertreter zu sorgen!

In Klagenfurt-Stadt dauert der Wochenenddienst von Freitag 19 Uhr bis Montag 7 Uhr. Der Feiertagsdienst beginnt an dem dem Feiertag vorangehenden Tag um 19 Uhr und endet an dem dem Feiertag nachfolgenden Tag um 7 Uhr. Zum Tagdienst werden zwei Ärzte eingeteilt, einer besetzt die Ordination in der Kolpinggasse 18, der andere macht mit dem Fahrer die Visiten. Zum Nachtdienst ist jeweils ein Arzt eingeteilt. Das Honorar für einen 12 Stunden-Dienst in Klagenfurt-Stadt beträgt € 551,89. Es können keine Leistungen zusätzlich verrechnet werden.

 

Hausärztlicher Bereitschaftsdienst an den Werktagen:

Jeder Arzt mit ius practicandi (Kassenärzte, Wahlärzte und angestellte Ärzte) kann mitmachen. Der einzelne Arzt schließt eine Vereinbarung mit dem Land Kärnten und der Kärntner Gebietskrankenkasse ab.

Die gesamte Organisation und Abwicklung erfolgt über die Weboberfläche www.141.at/ktn, daher ist es notwendig sich vorab bei dem Österreichischen Roten Kreuz zu registrierern.

Kontakt: E-Mail: 141@k.roteskreuz.at, Tel.: 05 09 144 - 3141

Bereitschaft ist an Werktagen in Klagenfurt-Stadt von Montag bis Donnerstag von 19.00 Uhr bis 7.00 Uhr des jeweils darauffolgenden Tages, außerhalb von Klagenfurt-Stadt von Montag bis Freitag von 19.00 Uhr bis 7.00 Uhr des jeweils darauffolgenden Tages und zusätzlich in ganz Kärnten am Freitag von 13.00 Uhr bis 19.00 Uhr.

Als Honorar wird für einen 12 Stunden Dienst € 203,30 Pauschale bezahlt, für den Dienst am Freitagnachmittag € 93,80. Daneben können Einzelleistungen mit den Kassen abgerechnet werden.

Zusätzlich gibt es in der Zeit von 19.00 bis 7.00 Uhr einen Telefonarzt. Die Pauschale beträgt für 12 Stunden € 521,30. Für den Dienst am Freitagnachmittag von 13:00 Uhr bis 19:00 Uhr beträgt die Pauschale € 260,70. Der Ort von wo aus der Telefonarzt den Dienst verrichtet ist vom Telefonarzt frei wählbar (aufrechte Internet- und Telefonverbindung!). Der Telefonarzt muss über einen eigenen PC/Laptop mit Internetzugang verfügen und für die Leitstelle in seiner Dienstzeit telefonisch erreichbar sein.

Die Abrechnung erfolgt automatisiert mit Hilfe der Weboberfläche. Diejenigen Ärzte, die kein Rezepturrecht auf Kassenkosten haben, erhalten von der Kärntner Gebietskrankenkasse Rezeptformulare.

 

Allgemeines:

Ärzte, die Dienste machen, haben darauf zu achten, dass sie eine ausreichende Haftpflichtversicherung für ihre Tätigkeit haben und haben ferner auf die entsprechende Dokumentation ihrer Leistungen sowie der von ihnen versorgten Patienten zu achten. Diese Dokumentation ist 10 Jahre aufzubewahren.

Hinsichtlich der Sozialversicherung ist bei jenen Ärzten, die sonst nur angestellt sind, eine Meldung an die Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft  über die zusätzliche freiberufliche Tätigkeit erforderlich. Bei Ärzten, die eine Ordination haben, fällt die zusätzliche Meldung weg.

>> Kollektivvertrag Bereitschaftsdienst zum Download (PDF)

Kontakt: Lisa Robitsch, Telefon: 0463/5856-31 oder