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ÖÄK-Szekeres stellt klar: Foto auf E-Card nicht zur Ausländerhetze missbrauchen

Die Ärztekammer begrüßt – wie gestern vermeldet - die Ausstattung der E-Card mit Foto ausdrücklich. „Schließlich haben wir uns das lange gewünscht“, erinnert ÖÄK-Präsident Thomas Szekeres. „Aber dies als Missbrauch zur Ausländerhetze zu verwenden, ist absolut inakzeptabel“, stellt Szekeres im Hinblick auf ein gestern auf dem YouTube-Kanal einer Regierungspartei erschienenes Video klar.
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E-Card mit Foto: Steinhart begrüßt Erfüllung jahrelanger ÖÄK-Forderung

Mit der Ausgabe einer neuen Generation von E-Cards ab 2020 wird eine langjährige Forderung der Österreichischen Ärztekammer endlich erfüllt, zeigt sich ÖÄK-Vizepräsident und Bundeskurienobmann niedergelassene Ärzte Johannes Steinhart erfreut. „Schon seit Anfang der Dekade hat sich die Ärztekammer immer wieder E-Cards mit einem Foto der versicherten Person gewünscht“, erinnert Steinhart.
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Antiinfektiva: Präsentation der neuen Leitlinie und Patientenbroschüre

Weltweit steigt die Resistenz von Krankheitserregern gegenüber Antiinfektiva, also Medikamenten, die zur Heilung von Infektionen bei Mensch und Tier eingesetzt werden. Die mit Abstand größte Gefahr sind Antibiotikaresistenzen: Wenn Bakterien durch Antibiotika nicht abgetötet werden können, verliert die Medizin eine ihrer stärksten Waffen gegen eine Vielzahl von weit verbreiteten und potenziell tödlichen Infektionserkrankungen.
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ÖÄK Mayer zur Altersgrenze-Diskussion: Müssen das Problem an der Wurzel packen

In der aktuellen Diskussion um den bevorstehenden Wegfall von Einschleifregelungen bei der 2009 beschlossenen Altersgrenze bei Ärzten mit Kassenvertrag, bezieht Spitalsärztevertreter und ÖÄK-Vizepräsident Harald Mayer klare Stellung.
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ÖÄK News ÖÄK News

Evaluierung der Ärzteausbildung: Defizite in der Qualität der Ausbildung

ÖÄK-Kornhäusl: „Ärzte in Ausbildung brauchen ein strukturiertes Ausbildungskonzept"

Verbesserungsbedarf bei der Ärzteausbildung gibt es vor allem, wenn es um die mangelnde Zeit der Ausbildner für die Vermittlung von fachspezifischen Inhalten für Jungärzte geht. Es fehlt an der Umsetzung eines strukturierten Ausbildungskonzeptes, dem nötigen Feedback und der Entlastung von Administrations- und Dokumentationsaufgaben. Das sind die wesentlichsten Ergebnisse einer im Auftrag der Bundeskurie Angestellte Ärzte der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK) durchgeführten Befragung, die am Mittwoch im Zuge einer Pressekonferenz präsentiert wurden.

„Jungmediziner sollten bereits zu Beginn ihrer Ausbildung ein strukturiertes Ausbildungskonzept vorgelegt bekommen, dass ihnen Orientierung über die Abteilungsstruktur, die Ausbildungsziele und Zeitpläne, sowie die Verantwortlichkeiten und Ansprechpartner vermittelt," sagt Harald Mayer, ÖÄK-Vizepräsident und Obmann der Bundeskurie der angestellten Ärzte.

„Ausbildende Ärzte brauchen mehr Zeit, eine gute didaktische Kompetenz und eine angemessene Bezahlung für den Mehraufwand," sagt Karlheinz Kornhäusl, stellvertretender Bundeskurienobmann und Obmann der Bundessektion Turnusärzte.

Bewertung der einzelnen Ausbildungen ist durchschnittlich

Die Gesamtbewertung der Ausbildungswege zeigt, dass die fachärztliche Ausbildung mit einer Schulnote von 2,30 am besten abschneidet. Die Basisausbildung und die allgemeinärztliche Ausbildung sind mit 2,42 und 2,44 durchschnittlich bewertet. Die Zufriedenheit steigt zwar bei der allgemeinärztlichen Ausbildung kontinuierlich, dennoch gibt es keinen Grund sich zurücklehnen. Bei der Basisausbildung werden als häufigste Problembereiche viel Routineaufgaben mit wenig Lernzuwachs, wenig Feedback und hohem workload des Stammpersonals als Grund für fehlende Ausbildungskapazität genannt.

Bei der allgemeinmedizinischen Ausbildung streut die Zufriedenheit stark nach den zu absolvierenden Fachgebieten zwischen Anästhesie (1,50) und Frauenheilkunde (3,1). Bei der Bewertung der fachärztlichen Ausbildung wird der Lernerfolg zu 80 Prozent als überwiegend positiv beurteilt.

Aus der Analyse aller Ausbildungsteile ergeben sich für den Vertreter der Ärzte in Ausbildung bestimmte Faktoren, welche eine gute oder schlechte Bewertung der Ausbildung entscheiden: „Die Qualität und die Umsetzung eines strukturierten Ausbildungskonzeptes sind das Um und Auf. Darüber hinaus braucht es gute Rahmenbedingungen für den Ausbildner wie genügend Zeit-, Personal- und finanzielle Ressourcen."

Ärztemangel und dramatische Dropout-Quote erfordern die ernsthafte Auseinandersetzung der Politik.

Die neue Ausbildungsordnung trägt zu einem international wettbewerbsfähigen Ausbildungsniveau bei. Dennoch steigt die Anzahl jener Absolventen, die nie in den Arztberuf einsteigen oder kurz danach wieder aussteigen kontinuierlich. Aktuell beträgt die Gesamt-Dropout-Quote 38 Prozent.

„Es muss uns gelingen, die Ausbildung sowohl für die Träger als auch für die Ausbildner und den Arzt in Ausbildung attraktiver zu machen. Die Ausbildung junger Ärzte darf nicht als Störung des klinischen Alltags wahrgenommen werden, sondern als Antwort auf den drohenden Ärztemangel," sagt ÖÄK-Vizepräsident Mayer.

 Presseunterlage (276.4KB)
Folien zur Ausbildungsevaluierung (572.9KB)

 

Fotos

Fotohinweis: ÖÄK/Bernhard Noll

 

O-Töne (mp3)

Dr. Harald Mayer:
"Wie beurteilen sie die hohe Dropout-Quote von MedizinabsolventInnen?" (2.3MB)
"Welche Unterschiede gibt es in der Zufriedenheit mit der Ausbildung zwischen den Bundesländern?" (691.2KB)
"Welche Gesetzesgrundlage gibt es bezüglich der Ärzteausbildung?" (606.6KB)
"Wie zufrieden sind in Ausbildung befindliche Ärzte mit ihrer Ausbildung?" (1.1MB)
"Weche Forderungen stellen sie in Hinblick auf das Jahr 2025?" (929.3KB)
"Welche Forderungen stellen Sie an die Politik?" (1.4MB)

Dr. Karlheinz Kornhäusl:
"Welche Ressourcen sind für eine gute Ausbildung wichtig?" (1.2MB)
"Welche Forderungen stellen Sie in Bezug auf die ärztliche Ausbildung?" (1.5MB)
"Welche Forderungen stellen Sie an die Politik?" (1.8MB)
"Wie hat sich die Bewertung der ärztlichen Ausbildung seit der Ärzteausbildungsordnung von 2015 verändert?" (460.7KB)


Aktuelle Tweets der ÖÄK Aktuelle Tweets der ÖÄK

Turnusevaluierung Turnusevaluierung

Ärzteausbildungsordnung 2015 Ärzteausbildungsordnung 2015

Seit 1. Juni 2015 gilt die neue Ärzteausbildungsordnung >>PDF
Seit 1. Juli 2015 können Anträge für die Anerkennung von Ausbildungsstätten gestellt werden >>LINK

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