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Ärztekammertag: Resolution zu Telemedizin und e-Health

Die Vollversammlung der Österreichischen Ärztekammer hat am Freitag im Rahmen des 138. Ärztekammertages eine Resolution zu den Themenfeldern Telemedizin und eHealth verabschiedet.
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Bundeskurie niedergelassene Ärzte begrüßt Anstellung Arzt bei Arzt

„Dass ordinationsführende Ärzte nun endlich Kolleginnen und Kollegen anstellen können, hilft beiden Seiten und ist ein entscheidendes Element im Kampf gegen den strukturellen Ärztemangel“, zeigte sich der Obmann der Bundeskurie niedergelassene Ärzte und Vizepräsident der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK), Johannes Steinhart, erleichtert über den diesbezüglichen Parlamentsbeschluss – nicht ohne hinzuzufügen, dass die ÖÄK um diese Liberalisierung jahrzehntelang mit der Politik ringen musste.
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ÖÄK-Steinhart: Sinkende SV-Beiträge - Wer soll das bezahlen?

Der Vizepräsident der Österreichischen Ärztekammer fragt, wie das Gesundheitssystem fit für die zukünftigen Anforderungen gehalten werden kann.
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Ärztekammer fordert Sonderklasse auch für ambulante Leistungen

Sonst droht eine Zwei-Klassen-Medizin durch Abwanderung in die Privatspitäler - Resolution in der Vollversammlung der Ärztekammer für Wien verabschiedet
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Bausteine für die Versorgungspyramide fehlen noch

ÖÄK Steinhart warnt vor „Stehenbleiben auf halber Strecke"

Die jüngste IMAS-Studie im Auftrag der Ärztekammer zeigt, dass sich Patienten einen konstanten ärztlichen Ansprechpartner über einen längeren Zeitraum wünschen. Dies bekräftige sehr deutlich die Forderung der Ärztekammer nach der zügigen Umsetzung des Haus- und Vertrauensarzt-Modells der ÖÄK und der „Versorgungspyramide", sagt Johannes Steinhart, Vizepräsident der Ärztekammer und Obmann der Bundeskurie niedergelassene Ärzte: „In der Versorgungspyramide bildet der niedergelassene ärztliche Bereich mit den Haus- und Vertrauensärzten die Basis, die niedergelassenen Fachärzte, Spitals-Ambulanzen und die stationären Spitals-Abteilungen den Überbau."

„Der Arzt des Vertrauens soll Patienten ganzheitlich ein Leben lang betreuen und sie durch das Gesundheitssystem führen", sagt Steinhart. Das entspreche nicht nur dem Patientenwunsch, sondern bringe auch kompetente Steuerung und rasche und zielgerichtete Diagnostik und Therapie. „Das ist eine optimale medizinische Betreuung", betont Steinhart, „Zur Versorgungspyramide gehören auch Anreizsysteme, die den Patienten dazu motivieren, medizinische Leistungen primär über den Haus- und Vertrauensarzt in Anspruch zu nehmen." Diese Anreize könnten zum Beispiel im Bereich der Rezeptgebühren, der e-Card Gebühr oder der Sozialversicherungsbeiträge liegen.

„Bisher gab es schon einige sehr gute Ansätze, zum Beispiel bei der Finanzierung von Lehrpraxen oder der der e-Medikation", sagt der ÖÄK-Vizepräsident, der vor einem „Stehenbleiben auf halber Strecke" warnt: „Einige Elemente der Versorgungspyramide sind immer noch Baustellen. Wir hoffen, dass diese in einem ebenso konstruktiven Klima finalisiert werden."

Jetzt ist die Gelegenheit, zu handeln

Ein wesentlicher Teil davon sei die Stärkung des Hausarzt-Berufes, meint Edgar Wutscher, Obmann der Bundessektion Allgemeinmedizin der ÖÄK. „Im Wissen um den Hausärztemangel darf im niedergelassenen Bereich nicht gespart, sondern muss investiert werden. Denn die Situation wird sich schnell verschärfen – jetzt ist die Gelegenheit, zu handeln." Es gebe bereits verschiedene Vorschläge der Ärztevertretung, um Ärzte in der Region zu halten, zum Beispiel neue Zusammenarbeitsformen: „Das ist eminent wichtig für die medizinische Nahversorgung", meint Wutscher.

Der Hausarzt-Beruf müsse dringend attraktiver gemacht werden. Dazu gehören unter anderem mehr Kassenstellen, die Einführung des Facharzttitels für Allgemeinmediziner und Investitionen in Lehrstühle für Allgemeinmedizin an allen medizinischen Universitäten. „Darüber hinaus muss der in den vergangenen Jahren regelrecht explodierte bürokratische Aufwand auf ein vernünftiges Maß zurückgefahren werden", sagt Wutscher. „Wir brauchen endlich wieder Zeit für unsere Patienten."


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Ärzteausbildungsordnung 2015 Ärzteausbildungsordnung 2015

Seit 1. Juni 2015 gilt die neue Ärzteausbildungsordnung >>PDF
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