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Kärntner-Primar für Chirurgie am LKH Villach

Dr. Gerhard Jenic, Oberarzt und stellvertretender Abteilungsvorstand der Chirurgie am Klinikum Klagenfurt, übernimmt das Primariat am LKH Villach ab 1. Juli 2019.
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Neuer Chirurgie-Primar am LKH Wolfsberg

Dr. Thomas Roskaric kommt vom Krankenhaus der Elisabethinen in Graz und übernimmt ab 1. April 2019 das Primariat von seinem verdienstvollen Vorgänger Dr. Dusan Schlapper.
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ÖÄK-Steinhart: Endlich Bewegung bei den ELGA e-Befunden

„Es ist sehr positiv, dass dieser Tage Bewegung in die Entwicklungen um das langjährige Thema e-Befund in ELGA gekommen ist. Gesundheitsministerin Beate Hartinger-Klein verdient Anerkennung dafür, eine Rundum-Evaluierung der ELGA e-Befunde der ELGA GmbH in Auftrag gegeben zu haben, deren Ergebnisse jetzt vorliegen“, sagt Johannes Steinhart, Obmann der Bundeskurie niedergelassene Ärzte und Vizepräsident der ÖÄK. „Das ist, anders als bei früheren Generationen von Gesundheitsministern, ein echter Durchbruch.“ Denn jetzt konnte endlich von einem interdisziplinären Team von Fachleuten zweifelsfrei festgestellt werden, wo noch Defizite und Sanierungsbedarf bestehen, führt Steinhart aus. Und auch, welche konkreten Maßnahmen gesetzt werden müssen, damit ELGA e-Befunde in einer Qualität einsatzfähig sein werden, die Patienten und Ärzten sowie der Gesundheitsversorgung insgesamt einen Nutzen bringt.
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Österreichische Ärztekammer appelliert an Patienten und Ärzte: Impfstatus kontrollieren!

Mit Besorgnis nimmt der Präsident der Österreichischen Ärztekammer, Thomas Szekeres, den derzeitigen Anstieg von Masernerkrankungen zur Kenntnis. Dass eine Krankheit wie Masern, gegen die eine kostenlose Impfung zur Verfügung steht, eine derartige Renaissance erlebe, zeige, wie wichtig ein aufrechter Impfstatus ist, so Szekeres. „Patienten und Ärzte sollten regelmäßig ihren Impfstatus kontrollieren und auftretende Impflücken umgehend schließen.“
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ÖÄK News ÖÄK News

Renaissance von Masern & Co.: Warum Impfen „in" sein muss – in jedem Alter 

Österreichischer Impftag 2019 am 19. 1. im Austria Center Vienna unter dem Motto „Impfprävention – Von Jung bis Alt"

„Jedes Alter braucht seine Impfung, von der Phase als Neugeborenes über die Kindheit und Jugend, bis hin zur Schwangerschaft und zum hohen Alter." Das betont Ursula Wiedermann-Schmidt, Leiterin des Instituts für Spezifische Prophylaxe und Tropenmedizin der MedUni Wien und wissenschaftliche Leiterin des Österreichischen Impftags 2019 – dieser steht dementsprechend unter dem Motto „Impfprävention – Von Jung bis Alt." Und angesichts der unerwünschten Renaissance von schweren Infektionskrankheiten wie Masern, Keuchhusten (Pertussis) oder Diphtherie, aber auch den vielen mit Influenza assoziierten Todesfällen, forderten die ExpertInnen von MedUni Wien, Österreichischer Ärztekammer und Österreichischer Apothekerkammer auf einer Pressekonferenz am Mittwoch, dass Impfen wieder „in" sein muss und mangelhafter Impfschutz als gesellschaftliches Problem betrachtet wird.

Um das zu erreichen, sei es dringend notwendig, dem „negativen Impfpopulismus" die richtigen und wirksamen Kommunikationsstrategien entgegenzusetzen, sagte Wiedermann-Schmidt: „Denn nur wenn wir Ärzte und alle im Gesundheitswesen Tätigen ausreichend Wissen über das Impfen und die richtigen Kommunikationswege haben, kommt die Botschaft auch tatsächlich an. Daher haben wir das Immunsystem ins Zentrum des Plenarvortrags gestellt um zu erinnern, warum bestimmte Erkrankungen in gewissen Altersgruppen besonders gefährlich sind und warum Impfungen in allen Altersgruppen wichtig sind."

„Nur mit einem entsprechenden Grundverständnis können wir erreichen, dass jede/r Einzelne auch die Verantwortung für das Ganze übernimmt, um so Erkrankungen und Todesraten durch Infektionskrankheiten verhindern und verringern zu können", ergänzt sie. Allein im ersten Halbjahr 2018 gab es laut Welt-Gesundheitsorganisation WHO in Europa mehr als 41.000 Masernfälle mit 37 Todesopfern. „Jedes dieser Opfer wäre mit einer Impfung zu verhindern gewesen." Viele Menschen würden etwa Masern als „Kinderkrankheit" fehlinterpretieren und daher als etwas „Leichtes" abtun oder generell das Impfen aus Unwissenheit als „unnatürlich" ablehnen.

Vom Schutz des Einzelnen zum Kollektivschutz

Wissensvermittlung über Impfungen muss in der Kindheit mit der „richtigen Sprache" erfolgen, betont die Expertin. „Der Vortrag, ‚Echt cool: cruisen, chillen, impfen‘, beschäftigt sich daher nicht nur mit den Impfungen, die im Jugendlichenalter wichtig sind, sondern auch damit, wie wir diese Altersgruppe durch die richtige Sprache und Bilder erreichen und ins Boot holen können."

Ein erster Schritt, so Wiedermann-Schmidt, müsse die Impfverpflichtung für alle Menschen sein, die in Gesundheits- und Sozialberufen arbeiten: „2017 betrafen Masernerkrankungen nahezu 20 Prozent des Gesundheitspersonals in Österreich – ein unhaltbarer Zustand." Abgesehen vom Eigenschutz und Schutz des Patienten bzw. der Patientin müssten ÄrztInnen, Pflegepersonal sowie ApothekerInnen als starkes Vorbild vorangehen, um die Bevölkerung zu motivieren, sich auch impfen zu lassen. Nur der Individualschutz führt auch zum Kollektivschutz.  Wiedermann-Schmidt: „Doch leider stellen wir fest, dass der Zeitgeist ‚Egoismus‘ heißt – auch beim Impfen. Jede/r schaut nur auf sich, als wäre er oder sie nicht Teil eines sozialen Gefüges. Aber nur, wer sich selbst schützt und impfen lässt, schützt auch alle anderen Menschen im persönlichen Umfeld und verhindert so Impflücken. Das versteht man unter sozialer Eigenverantwortung, die für jeden selbstverständlich sein sollte."

Impfung: Kleine schützen Große

Die Masernproblematik ist zweifellos dramatisch, darf aber nicht von anderen durch Impfung verhinderbaren Erkrankungen ablenken, sagte der Leiter des Impfreferats der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK), Rudolf Schmitzberger. So habe sich etwa die Zahl der Keuchhusten-Fälle von 2015 auf 2017 mehr als verdoppelt. „Die Krankheit breitet sich fast so rasant wie Masern aus. Die Symptome bei Kindern und Erwachsenen werden oft erst spät richtig interpretiert. Ein ausreichender Impfschutz ist daher speziell für sensible Personengruppe wie Schwangere besonders wichtig."

Zwei Drittel der Zwei- bis Dreijährigen trügen auch Pneumokokken-Keime unbemerkt in sich und würden so zur potenziellen Lebensgefahr für ihr Umfeld. „Gegen Pneumokokken gibt es mittlerweile einen breiter wirksamen 13-fach-Impfstoff, den bereits mehr als 100 Länder übernommen haben. Auch unser Gratis-Kinderimpfprogramm sollte vom jetzigen 10-fach- Impfstoff auf diesen Impfstoff umsteigen", fordert Schmitzberger. Influenza werde ebenfalls großteils von Kindern übertragen, die Impfung müsste daher dringend ins Impfprogramm aufgenommen werden. „Kleine schützen Große: Sind die Enkel geimpft, sind nicht nur sie selbst, sondern auch die Eltern und Großeltern vor Erkrankungen geschützt", so sein Fazit.

Apotheken als wichtige Beratungsstellen

„Der österreichischen Apothekerschaft kommt beim Thema Impfen eine besonders wichtige Rolle zu: jene der Beratung im Sinne der Prävention. Mit mehr als 400.000 PatientInnen- und Kundenkontakten pro Tag sind die heimischen Apotheken die ersten Anlaufstellen für die Bevölkerung in Gesundheitsfragen. Daraus ergibt sich für die Apothekerinnen und Apotheker zum einen eine immense Verantwortung, zum anderen die große Chance, auf das Gesundheitsbewusstsein der Menschen positiv Einfluss zu nehmen. Das gilt besonders beim Impfen, einem Thema, das sehr kontrovers diskutiert wird und bei dem in der Öffentlichkeit als Folge von Informationsdefiziten eine große Unsicherheit herrscht", betont Ulrike Mursch-Edlmayr, Präsidentin der Österreichischen Apothekerkammer. Im Übrigen sei der Auftrag an die Apothekerschaft, die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung nachhaltig zu stärken, auch im aktuellen Regierungsprogramm nachzulesen, ergänzt Mursch-Edlmayr.

 

Infos für Redaktionen: Fotos zur Pressekonferenz stehen Ihnen gleich nach der Veranstaltung unter APA-OTS zur Verfügung: https://www.apa-fotoservice.at/galerie/15507.

 

Österreichischer Impftag 2019
Samstag, 19. Jänner 2019, „Impfprävention – Von Jung bis Alt." (Austria Center Vienna, Bruno-Kreisky-Platz 1, 1220 Wien, 8-17 Uhr).

Der Österreichische Impftag ist die größte richtungsweisende Impfveranstaltung für ÄrztInnen und ApothekerInnen in Österreich und wird von der Österreichischen Akademie der Ärzte GmbH in Kooperation mit der MedUni Wien, der Österreichischen Ärztekammer sowie der Österreichischen Apothekerkammer veranstaltet. Alle Infos und Anmeldung: www.impftag.at.


Rückfragen bitte an:

Mag. Johannes Angerer

Medizinische Universität Wien

Leiter Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit   

Tel.: 01/ 40 160 11 502

E-Mail: pr@meduniwien.ac.at

Spitalgasse 23, 1090 Wien

www.meduniwien.ac.at/pr

Mag. Andrea Riedel

Österreichische Ärztekammer

Öffentlichkeitsarbeit

Tel.: 01/ 51406 - 3345

E-Mail: a.riedel@aerztekammer.at

Weihburggasse 10-12, 1010 Wien

www.aerztekammer.at

 

Mag. Elisabeth Ort

Österreichische Apothekerkammer

Presse & Kommunikation

Tel.: 01/ 404 14-600

E-Mail: elisabeth.ort@apothekerkammer.at

Spitalgasse 31, 1090 Wien

www.apothekerkammer.at

Mag. Simon Huber

Österreichische Akademie der Ärzte GmbH

Leitung Fortbildung & E-Learning

Tel.: 01/ 512 63 83 -22

E-Mail: s.huber@arztakademie.at

Walcherstrasse 11/23, 1020 Wien

www.arztakademie.at

 

 


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Ärzteausbildungsordnung 2015 Ärzteausbildungsordnung 2015

Seit 1. Juni 2015 gilt die neue Ärzteausbildungsordnung >>PDF
Seit 1. Juli 2015 können Anträge für die Anerkennung von Ausbildungsstätten gestellt werden >>LINK

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