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ÖÄK-Steinhart: Endlich Bewegung bei den ELGA e-Befunden

„Es ist sehr positiv, dass dieser Tage Bewegung in die Entwicklungen um das langjährige Thema e-Befund in ELGA gekommen ist. Gesundheitsministerin Beate Hartinger-Klein verdient Anerkennung dafür, eine Rundum-Evaluierung der ELGA e-Befunde der ELGA GmbH in Auftrag gegeben zu haben, deren Ergebnisse jetzt vorliegen“, sagt Johannes Steinhart, Obmann der Bundeskurie niedergelassene Ärzte und Vizepräsident der ÖÄK. „Das ist, anders als bei früheren Generationen von Gesundheitsministern, ein echter Durchbruch.“ Denn jetzt konnte endlich von einem interdisziplinären Team von Fachleuten zweifelsfrei festgestellt werden, wo noch Defizite und Sanierungsbedarf bestehen, führt Steinhart aus. Und auch, welche konkreten Maßnahmen gesetzt werden müssen, damit ELGA e-Befunde in einer Qualität einsatzfähig sein werden, die Patienten und Ärzten sowie der Gesundheitsversorgung insgesamt einen Nutzen bringt.
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Österreichische Ärztekammer appelliert an Patienten und Ärzte: Impfstatus kontrollieren!

Mit Besorgnis nimmt der Präsident der Österreichischen Ärztekammer, Thomas Szekeres, den derzeitigen Anstieg von Masernerkrankungen zur Kenntnis. Dass eine Krankheit wie Masern, gegen die eine kostenlose Impfung zur Verfügung steht, eine derartige Renaissance erlebe, zeige, wie wichtig ein aufrechter Impfstatus ist, so Szekeres. „Patienten und Ärzte sollten regelmäßig ihren Impfstatus kontrollieren und auftretende Impflücken umgehend schließen.“
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E-Learning Module HNO und Dermatologie

Die Ärztekammer für Kärnten hat die E-Learning Module HNO sowie Dermatologie gekauft und stellt diese allen interessierten ÄrztInnen kostenlos zur Verfügung.
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ÖÄK-Präsident Szekeres: Patientenanwalt soll Ärztegesetz lesen

„Ich weiß nicht, ob Gerald Bachinger schon zum Paragraf 51 des Ärztegesetzes vorgedrungen ist", meint Thomas Szekeres, Präsident der Österreichischen Ärztekammer. „Seit 2014 ist hier die Verpflichtung zur Preisinformation über die zu erbringende ärztliche Leistung klar verankert." Dies war Teil der EU-Patientenmobilitäts-Richtlinie, aber schon lange bevor es diese EU-Richtlinie überhaupt gegeben habe, habe die Ärztekammer die Kostentransparenz bereits verankert. „Genau das müsste dem Patientenanwalt eigentlich bekannt sein", sagt Szekeres.
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ÖÄK News ÖÄK News

ÖÄK Steinhart: Digitalisierung soll Ärzte unterstützen, nicht verdrängen

Tag der Patientensicherheit: E-Health-Fortschritte nicht auf Kosten von Ärzten und Patienten

„Die Entwicklung in Richtung E-Health, dem Einsatz digitaler Technologien im Gesundheitswesen, ist nicht aufzuhalten und kann durchaus großen Nutzen bringen, wenn man es richtig macht. Das ist aber nur dann der Fall, wenn moderne technische Methoden Ärztinnen und Ärzte unterstützen, nicht jedoch verdrängen oder ersetzen", sagt Johannes Steinhart, Obmann der Bundeskurie niedergelassene Ärzte und Vizepräsident der ÖÄK anlässlich des Internationalen Tages der Patientensicherheit (17. September), der dieses Jahr unter dem Motto „Digitalisierung und Patientensicherheit" steht.

Modellen, die davon ausgehen, dass Big Data und Künstliche Intelligenz den Mediziner als Diagnostiker und Therapeuten in Zukunft ablösen werden, erteilt Steinhart eine klare Absage: „Die ärztliche Kunst basiert auf den Faktoren Erfahrung, Evidenz, Empathie und dem Einsatz neuer Erkenntnisse der modernen Medizin. Seit Kurzem kommt als fünftes „E" E-Health dazu. Nur gemeinsam und in einer sorgfältig abgestimmten Balance garantieren diese fünf Faktoren eine optimale und möglichst fehler- und schadensfreie Behandlung."

Online-Medizin ist kein akzeptables Rezept gegen den Ärztemangel

Eine ausschließliche telemedizinische Versorgung und Fernbehandlung, wie sie zum Beispiel seit Kurzem in Teilen Deutschlands rechtlich möglich ist, könne den persönlichen Arzt-Patient-Kontakt nicht ersetzen, sagt Steinhart. Außerdem seien Online- und Video-Diagnosen und -Therapien „kein akzeptables Rezept gegen die negativen Folgen des Ärztemangels und Landarztsterbens. Wir brauchen ordentliche Arbeitsbedingungen für die kassenärztliche Tätigkeit, damit es wieder genug niedergelassene Ärzte gibt".

Eine vernünftig eingesetzte Online-Kommunikation könne aber eine Reihe von Vorteilen bringen, ist Steinhart überzeugt: Zum Beispiel könne bei schwierigen Fällen die telemedizinische Einbeziehung von Spezialisten mittels Telekonferenz Expertise auch dorthin bringen, wo es sie nicht gibt. Die Online-Überwachung chronisch kranker Patienten in Hinblick auf Über- oder Unterschreitungen individueller Grenzwerte kombiniere effiziente Kontrolle mit einer Entlastung des medizinischen Personals. Und Video-Kommunikation zwischen Arzt und Patient bei Routine-Kontakten könne in entlegenen Regionen ohne Arzt in der näheren Umgebung die Behandlung unterstützen.

Allerdings, so Steinhart, haben solche Modelle ihre Grenzen: Unter andrem dort, wo Ärzte mit ihrer Expertise, ihrer Erfahrung und ihren fünf Sinnen mit Patienten in Kontakt treten müssen.

Umdenken in der Gesundheitspolitik erforderlich

„E-Health kann nur dann sinnvoll zum Wohle der Patienten eingesetzt werden, wenn eine Ärztin oder ein Arzt maßgeblich eingebunden ist. Wo immer möglich und sinnvoll, sollten das niedergelassene Ärzte sein, damit können die überforderten und vergleichsweise teuren Spitäler entlastet werden", so Steinhart. „Allerdings brauchen wir dafür geeignete berufliche Rahmenbedingungen, ausreichend Zeit und entsprechende Verrechnungspositionen – hier ist ein Umdenken in der Gesundheitspolitik erforderlich."

E-Health-Anwendungen nicht zur Gewinnmaximierung einsetzen

Mit großer Sorge beobachte die Ärzteschaft Bestrebungen, E-Health-Anwendungen im großen Maßstab zur betriebswirtschaftlichen Gewinnmaximierung einzusetzen, um sich zum Beispiel die Ausgaben für ärztliche Expertise zu ersparen, sagt Steinhart: „Das ginge massiv auf Kosten der Versorgungsqualität und Patientensicherheit. Digitalisierung muss den Arzt-Patient-Prozess unterstützen und optimieren, darf ihn aber niemals ersetzen. Eine ‚Medizin ohne Ärzte‘ kann nicht funktionieren."

„Die Digitalisierung wird das Gesundheitssystem im Allgemeinen und die Rolle und das Berufsbild des Arztes im Besonderen tiefgreifend verändern", so Steinhart. „Wir werden diese Entwicklungen sehr genau verfolgen, um den Fortschritt mitzugestalten: damit es kein Fortschritt auf Kosten von Patienten und Ärzten ist."


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Seit 1. Juni 2015 gilt die neue Ärzteausbildungsordnung >>PDF
Seit 1. Juli 2015 können Anträge für die Anerkennung von Ausbildungsstätten gestellt werden >>LINK

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