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News News

ÖÄK Steinhart: Digitalisierung soll Ärzte unterstützen, nicht verdrängen

„Die Entwicklung in Richtung E-Health, dem Einsatz digitaler Technologien im Gesundheitswesen, ist nicht aufzuhalten und kann durchaus großen Nutzen bringen, wenn man es richtig macht. Das ist aber nur dann der Fall, wenn moderne technische Methoden Ärztinnen und Ärzte unterstützen, nicht jedoch verdrängen oder ersetzen“, sagt Johannes Steinhart, Obmann der Bundeskurie niedergelassene Ärzte und Vizepräsident der ÖÄK anlässlich des Internationalen Tages der Patientensicherheit (17. September), der dieses Jahr unter dem Motto „Digitalisierung und Patientensicherheit“ steht.
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Ärztekammer bedauert geplante Ablöse von HV-Chef Biach

Die ÖÄK-Spitze zeigte in einer ersten Reaktion auf die geplante Ablöse von Hauptverbandschef Biach Unverständnis: „es ist sehr bedauerlich, dass man einen ausgewiesenen Experten und Kenner des Gesundheitswesens wie Alexander Biach nicht mit einer Führungsaufgabe betraut“, sagte ÖÄK-Präsident Thomas Szekeres.
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Umstieg von der ÄAO 2006 in die ÄAO 2015 - ACHTUNG: Neuerung ab 1.10.2018!!

In der Ausbildungskommission der Österreichischen Ärztekammer wurden folgende Änderungen beim Wechsel von der ÄAO 2006 in die ÄAO 2015 beschlossen
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Bausteine für die Versorgungspyramide fehlen noch

Die jüngste IMAS-Studie im Auftrag der Ärztekammer zeigt, dass sich Patienten einen konstanten ärztlichen Ansprechpartner über einen längeren Zeitraum wünschen. Dies bekräftige sehr deutlich die Forderung der Ärztekammer nach der zügigen Umsetzung des Haus- und Vertrauensarzt-Modells der ÖÄK und der „Versorgungspyramide“, sagt Johannes Steinhart, Vizepräsident der Ärztekammer und Obmann der Bundeskurie niedergelassene Ärzte: „In der Versorgungspyramide bildet der niedergelassene ärztliche Bereich mit den Haus- und Vertrauensärzten die Basis, die niedergelassenen Fachärzte, Spitals-Ambulanzen und die stationären Spitals-Abteilungen den Überbau.“
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ÖÄK News ÖÄK News

Mit Investitionen die Gesundheitsversorgung verbessern

Pharmazeutische Unternehmen legen offen, was sie in Forschung, Weiterbildung von Ärzten und zur Unterstützung von Institutionen wie Krankenhäusern investiert haben.

 „Transparenz schafft Vertrauen" lautet das Motto der Initiative, im Zuge derer pharmazeutische Unternehmen freiwillig offenlegen, was sie im Rahmen von Kooperationen mit angehörigen und Institutionen der Fachkreise (bspw. Ärzte, Apotheker, Pflegepersonal, Krankenhäuser oder Forschungsinstitutionen) bezahlt haben. Die Zahlen für 2017 sind seit 1. Juli auf den Websites der Unternehmen einsehbar und zeichnen folgendes Bild: Der Gesamtbetrag von 140 Mio. Euro an geldwerten Leistungen im Jahr 2017 gliedert sich in 89 Mio. Euro für Forschung (64 %, bspw. für die Mitarbeit bei klinischen Prüfungen), 31 Mio. Euro im Zuge von Veranstaltungen (22 %, bspw. Kongress-Teilnahmegebühren), 14,5 Mio. Euro für Dienst- und Beratungsleistungen (10 %, bspw. für eine Vortragstätigkeit) und 5,5 Mio. Euro an Spenden und Förderungen (4 %, bspw. für Patientenorganisationen oder Forschungsprojekte).

„Die Transparenzinitiative ist ein wichtiger Beitrag, das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Zusammenarbeit von Ärzteschaft und pharmazeutischer Industrie zu stärken. Die pharmazeutischen Unternehmen zeigen damit, dass sie durch Investitionen in ärztliche Beratung, Fortbildung und vor allem in die Forschung letztlich auch die Gesundheitsversorgung weiterentwickeln helfen. Die Früchte dieser Zusammenarbeit ernten die Patienten in Form von verbesserten oder völlig neuen Therapiemöglichkeiten im Krankheitsfall", erklärt Mag. Martin Munte, Präsident der Pharmig. Dass der Löwenanteil der Investitionen in gemeinsame Forschung fließe, sei ein äußerst positives Zeichen, so Munte. „Generell sollte es aber auch seitens der Politik nachhaltige Investitionen in den Forschungsstandort Österreich geben", fordert Munte.

A.o. Univ.-Prof. Dr. Thomas Szekeres, Präsident der Österreichischen Ärztekammer, begrüßt die Offenlegung der Zahlungen: „Arztsein ist mehr als ein Beruf. Zu Recht legen die Menschen höhere Maßstäbe an, wenn es um die Vertrauenswürdigkeit von Ärztinnen und Ärzten geht. Den Austausch von Leistungen transparent darzustellen ist ein wichtiger Beitrag, das Vertrauen von Patienten in ihre Ärztinnen und Ärzte zu stärken."

Ohne die Kooperation von Pharmaindustrie und Ärzteschaft gäbe es keinen medizinischen Fortschritt. Daher plädieren Munte und Szekeres gleichermaßen dafür, sich „nicht zu verstecken": „Ich bin der Meinung, wer seine ärztliche Expertise für die Verbesserung oder Neuentwicklung von Medikamenten zur Verfügung stellt, sollte stolz darauf sein. Es ist selbstverständlich und völlig legitim, dass Kolleginnen und Kollegen für ihre Leistungen im Rahmen von Kooperationen mit der Pharmaindustrie auch angemessen honoriert werden", so Szekeres. Schließlich erbrächten sie eine Zusatzleistung, die ihren Patienten zugutekomme.

Auch Munte spricht sich für eine individuelle Offenlegung aus: „Es ist in unseren Breiten nicht üblich, offen über Geld zu reden. In den vergangenen beiden Jahren, in denen die Zahlungen transparent gemacht wurden, haben wir leider immer wieder gesehen, dass gerade jene Ärzte einer Häme ausgesetzt waren, die offen zu ihrer Zusammenarbeit mit pharmazeutischen Unternehmen standen." Genau das führe dazu, so Munte, dass Ärzte große Bedenken gegen eine namentliche Nennung hätten. Gemeinsam mit der Ärztekammer bleibe man aber trotz allem dran, den Ärzten die Bedeutung und den Wert der individuellen Offenlegung nahezubringen. Ähnlich wie im Jahr davor hatten sich auch 2017 knapp 20 % der Ärzte, die Leistungen für die pharmazeutische Industrie erbracht haben, für eine namentliche Nennung entschieden.

Über die Pharmig: Die Pharmig ist die freiwillige Interessenvertretung der österreichischen Pharmaindustrie. Derzeit hat der Verband 120 Mitglieder (Stand Juli 2018), die den Medikamenten-Markt zu gut 95 Prozent abdecken. Die Pharmig und ihre Mitgliedsfirmen stehen für eine bestmögliche Versorgungssicherheit mit Arzneimitteln im Gesundheitswesen und sichern durch Qualität und Innovation den gesellschaftlichen und medizinischen Fortschritt.


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Ärzteausbildungsordnung 2015 Ärzteausbildungsordnung 2015

Seit 1. Juni 2015 gilt die neue Ärzteausbildungsordnung >>PDF
Seit 1. Juli 2015 können Anträge für die Anerkennung von Ausbildungsstätten gestellt werden >>LINK

Achtung:
Neuerung bezüglich Umstieg
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