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ÖÄK-Steinhart: Nein zu aggressivem Verhalten und Gewalt in Arztpraxen

„Aggressives Verhalten und Gewalt gegen Ärzte darf es nicht geben. Wir werden jetzt sehr genau analysieren, wie häufig dieses Problem auch in den Arztpraxen vorkommt, und dann entsprechende Maßnahmen vorschlagen“, sagt Johannes Steinhart, Obmann der Bundeskurie niedergelassene Ärzte und Vizepräsident der ÖÄK, in einer Reaktion auf aktuelle Medienberichte über die steigende Gewalt in Krankenhäusern.
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Presseeinladung zur INFUSION 2018: Dr. Digi Rob - Der bessere Arzt? 13. November, 16 bis 20 Uhr, ORF RadioKulturhaus

Die Digitalisierung bringt massive gesellschaftliche Veränderungen mit sich. Das hat weitreichende Konsequenzen für das Gesundheitswesen: Die unmittelbare Arzt-Patientenbeziehung erhält durch das digitale Interface, die Maschine, eine zusätzliche Dimension. Das Tätigkeitsfeld und das Berufsbild des Arztes unterliegen damit einem rasanten Wandel. Wie der technische Fortschritt den Arztberuf verändern wird und wie wir mit diesen Herausforderungen am besten umgehen, wollen wir im Rahmen eines Symposiums der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK) mit führenden Fachleuten aus dem In- und Ausland erörtern.
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ÖÄK: Qualitätssiegel für Gesundheits-Apps gefordert

Angesichts der Vielzahl an Gesundheits-Apps und neue Produkte wie die Apple Watch 4, mit eingebauter EKG-Funktion, ist es für Patienten nicht immer einfach, den Überblick zu behalten. „Der wichtigen Forderung eines einheitlichen Gütesiegels für digitale Gesundheitsanwendungen der deutschen Bundesärztekammer, zum Schutz der Patienten schließen wir uns an“, sagt Dietmar Bayer, Vize-Präsident der Ärztekammer Steiermark und Referent für Telemedizin und medizinische Informatik. „Gesundheits-Apps können eine gesunde Lebensführung unterstützen, aber auch großen Schaden anrichten. Sie dienen nicht als Ersatz für einen Besuch beim Arzt.“
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ÖÄK-Resolution: 1 Milliarde für Gesundheit - jetzt

Der Vorstand der Österreichischen Ärztekammer hat im Rahmen seiner Vorstandssitzung eine Resolution zur Kassenzusammenlegung verabschiedet. ÖÄK-Präsident Thomas Szekeres meinte dazu: „Unsere Forderung ist ganz klar: Die Milliarde Euro, die man durch die Strukturreform einzusparen erhofft, muss jetzt in Zeiten boomender Konjunktur in die medizinische Versorgung investiert werden. Damit können in einem zukunftsfitten Österreich flächendeckend die benötigten Leistungen angeboten werden.“
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ÖÄK News ÖÄK News

Ernährungsexperten und Ärztekammer fordern Aktionsplan gegen Adipositas

In Europa sind 12 bis 16 Millionen Kinder übergewichtig, mit steigender Tendenz. Die WHO erwartet angesichts des Massenphänomens Adipositas auch von Österreich, dass bis zum Jahr 2020 das Übergewicht im Kindes- und Jugendalter stagniert, und wissenschaftlich fundierte Konzepte, um diese Ziel zu erreichen. Ärztekammer und Ernährungsexperten fordern von der Politik wirksame flächendeckende Präventions- und Behandlungsmodelle.

„Krankhaftes Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen ist inzwischen eine gesundheitliche und gesundheitspolitische Zeitbombe ersten Ranges und eine Basis für eine Reihe von Erkrankungen und höhere Sterblichkeit. Die Politik muss wirksamen Präventions- und Behandlungsmodellen höchste Priorität einräumen", sagt Johannes Steinhart, Obmann der Bundeskurie niedergelassene Ärzte und Vizepräsident der Österreichische Ärztekammer anlässlich des 25. European Congress on Obesity (23. bis 25. Mai in Wien). „Wir brauchen einen Aktionsplan gegen Adipositas."

In Europa sind 12 bis 16 Millionen Kinder, bedingt durch Fehlernährung und Bewegungsmangel, übergewichtig. „In einer untersuchten Wiener Volksschule liegt die Häufigkeit von Übergewicht bzw. Adipositas bei 40 Prozent. Diese Kinder haben ein erhöhtes Risiko zum Beispiel für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Gelenksschäden. Außerdem ist Übergewicht assoziiert mit geringem Selbstwertgefühl, sozialer Ausgrenzung und psychischen Erkrankungen wie Angstzuständen und Depressionen", sagt Univ.-Prof. Dr. Kurt Widhalm, Kinderarzt und Präsident des Österreichischen Akademischen Instituts für Ernährungsmedizin.

Die WHO fordert angesichts des Massenphänomens Übergewicht/Adipositas auch von Österreich, dass bis zum Jahr 2020 das Übergewicht im Kindes- und Jugendalter stagniert. Prof. Widhalm: „Dafür sind neue präventive und therapeutische Zugänge notwendig. Wir müssen evaluierte Therapie- und Präventionsprogramme auf breiter Basis evaluieren, die zu einer Reduktion der Belastung durch ernährungsbedingte Krankheiten führen."

Ein Beispiel dafür ist das EDDY Young Projekt („Effect of sports and diet training to prevent obesity and secondary diseases and to influence young children‘s lifestyle"). Es verfolgt das Ziel, ein bezüglich der Wirksamkeit wissenschaftlich evaluiertes Programm zur Prävention von Übergewicht und kardiovaskulären Erkrankungen zu entwickeln. EDDY beruht unter anderem auf Ernährungs- und Lifestyle-Schulung an Schulen durch spezialisierte Kräfte gemeinsam mit den Lehrpersonen, speziellem körperlichem Training, und dem Einsatz von speziell entwickelten Apps. „Das günstigste Alter dürfte um das 10. Lebensjahr liegen, weil dann bei den Kindern entsprechendes Bewusstsein hergestellt werden kann", so Prof. Widhalm. „Damit konnte messbar die körperliche Leistungsfähigkeit erhöht, das Ernährungswissen und -verhalten verbessert und der Anstieg des Körperfettes gebremst werden. Die Ausweitung so eines wissenschaftlich ausgewerteten Programms zur Prävention von Übergewicht und zur Verbesserung des Lebensstils ist dringend geboten."

Übergewicht bei Jugendliche: Abnehmen schützt ihr Herz

Dass Abnehmen bei Jugendlichen das Herz schützt, wird durch eine Reihe aktueller Studien bestätigt, zum Beispiel eine auf dem letzten Kongress der Europäischen Kardiologengesellschaft (ESC) präsentierte Untersuchung aus Leipzig. Die Forscher untersuchten insgesamt 60 Jugendliche: 30 von ihnen waren und blieben normalgewichtig, 15 waren und blieben übergewichtig und 15 reduzierten im Kontrollzeitraum von 3,2 Jahren ihr Übergewicht. Die Untersuchungen wurden mittels einer Ultraschall-basierten Analyse der Herzmuskulatur durchgeführt.

Bei der Erstuntersuchung wiesen die Übergewichtigen einen signifikant höheren Blutdruck auf als ihre normalgewichtigen Altersgenossen, außerdem war bei ihnen die Muskelmasse der linken Herzkammer deutlich vergrößert. Fazit der Studienautoren: „Eine Gewichtsreduktion führt bei Jugendlichen zu einer Verbesserung der strukturellen und funktionellen Veränderungen des Herzens, die durch das Übergewicht bedingt sind."

Übergewicht-Risiken setzen sich bei Erwachsenen fort – Frühzeitige Intervention sinnvoll

Dass sich die durch Übergewicht bedingten Risiken bei Erwachsenen fortsetzen, bestätigt einmal mehr eine kürzlich im European Heart Journal erschienene Studie mit fast 300.000 Teilnehmern. Fazit: Ein erhöhter Body Mass Index steht eindeutig mit einem erhöhten Herz-Kreislauf-Risiko in einem Zusammenhang. Wer seinen BMI zwischen 22 und 23 behält, kann sein Risiko, an einer Herzkrankheit zu leiden oder daran zu sterben, deutlich reduzieren. Ähnliche Ergebnisse brachte auch die Messung des Bauchumfanges: Verglichen mit einem Umfang von 74 und 83 Zentimetern, stieg das Risiko bei Frauen pro 12,6 weitere Zentimeter um zehn Prozent, bei Männern sogar um 16 Prozent pro zusätzlicher 11,4 Zentimeter.

„Es ist besonders wichtig, dass Interventionen gegen Fettleibigkeit bereits im Kindesalter ansetzen", so Prof. Widhalm. „So kann man Folgeerkrankungen am besten vorbeugen, außerdem ist es bei krankhaft übergewichtigen Erwachsenen oft viel schwieriger, eine Verhaltensänderung oder physische Verbesserung zu erreichen."

Quellen:

Winzer et al.: Impact of weight reduction during adolescence on parameters of cardiac geometry and function. European Heart Journal (2017) 38 (Supplement) 710
Iliodromiti et al.: The impact of confounding on the associations of different adiposity measures with the incidence of cardiovascular disease: a cohort study of 296 535 adults of white European descent. European Heart Journal. doi:10.1093/eurheartj/ehy057
WHO, Report of the Commission on Ending Childhood Obesity: implementation plan – report by the Secretariat, EB140/30 13 January 2017

 

 


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