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TOTENBESCHAU - KEINE LÖSUNG IN SICHT

 

Mit Verärgerung und Enttäuschung haben wir die Äußerungen von Gemeindebundpräsident Stauber und Gesundheitsreferentin Prettner zur Totenbeschau in den Medien registriert. Wir müssen damit zur Kenntnis nehmen, dass die für diese Angelegenheit zuständigen Politiker die Schwierigkeiten, ihre Verpflichtungen zu erfüllen, den Ärzten anzulasten versuchen.

Prettner wird in der Kleinen Zeitung mit den Worten zitiert, dass „Notärzte keine Toten beschauen sollen". Am selben Tag wird vom Amt der Kärntner Landesregierung ein Gesetzesentwurf versandt, der Bestimmungen über eine „vorläufige Totenbeschau" durch Notärzte beinhaltet.

Die Ärzteforderung nach einem angemessenen Honorar für die Totenbeschau, das der gesetzlichen Regelung für Gutachten entspricht, bezeichnet Stauber als Vorgehen „in erpresserischer Art und Weise". Das ist eine Diktion, die sicher nicht zu einem konstruktiven Klima für die geplanten Gespräche beitragen wird.

Das Land Kärnten und die Gemeinden haben die Verpflichtung, die gesetzlichen Bestimmungen über die Organisation von Rettungsdiensten und Bestattungen zu erfüllen. Dafür benötigen sie ausgebildetes und qualifiziertes Personal, in diesem Fall Ärzte.

Ärzte können sich vertraglich dazu verpflichten, eine Totenbeschau durchzuführen oder einen Notarztdienst zu besetzen. Aber dafür braucht man ihre Zustimmung und ihr Engagement. Es ist wohl nicht sehr wahrscheinlich, dass Stauber und Prettner mit ihren Worten und Handlungen die dafür notwendigen Voraussetzungen geschaffen haben.

 

Für die Ärztekammer für Kärnten:

Die Präsidentin:

 

Dr. Petra Preiss e.h.


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